Mitte Juni läuft die Futtersaison auf Hochtouren. Und das nicht mal schlecht. Immerhin konnten wir beim Rennen rund
um die Ballen mehr Fahrzeuge aufbieten, als jüngst beim Formel 1 Rennen in Indianapolis. Beschämend für die Einen
und erfreulich für die Anderen.
Problematisch ist lediglich die Diensteinteilung, das leider Jahr für Jahr. Die Frage, wer wann mit welchem Bock
und welcher Maschine wo aufzutauchen hat wird zu oft vom Zufall beantwortet. Es scheitert schlichtweg an einem zentralen
Sekretariat für Maschineneinteilung und Einsatzzeit. Ergo muss improvisiert werden. Das gelingt zwar auch immer,
kostet aber ein Unzahl Nerven und Haare.
Die Suche nach den Schleppern lässt sich meist mit ein paar Anrufen klären. Meist findet sich ein Fahrer, der mit
einem anderen Fahrer gesprochen hat, der wiederrum den gesuchten Dritten zufällig auf einer Wiese gesehen haben
will. Von daher wäre es schon gut, wenn noch ein eindeutig zu identifizierender Schlepper, wie zum Beispiel ein
Schlüter mit 6-Zylinder Motor, verfügbar wäre. Wenn man ihn schon nicht sehen kann, könnte man das Ding wahrscheinlich
aber gut hören.
Auch die Piffe waren zur gleichen Zeit in gleicher Mission unterwegs und haben auch in meiner Nachbarschaft ein
Wieschen zu Futter in handlichen Päckchen verarbeitet. Und dies trotz widriger Umstände. Zig Bäume erfordern einiges
an fahrerischem Geschick.