Da wir in diesem Jahr das Heu wohl erst nach der Kartoffelernte machen werden, bleibt Zeit für andersweitige
Beschäftigungen. Der von mir etwas despiktierlich getaufte "Galopper des Jahres" ist so ein Zeitvertreib.
Organisiert wird die Veranstaltung in erster Linie von Werner Johlitz und der Vogelsbergmeute.
Die Strecke blieb nahezu unverändert, lediglich ein zusäztlicher Bogen über die Kasselbach wurde eingefügt. Insgesamt sind es 25 oder 26 Hindernisse, der Heusprung wird nach Wetterlage noch gebaut.
Die Regeln sind einfach. Alle Hindernisse sind in der vorgegebenen Reihenfolge zu nehmen. Dreimaliges Verweigern an einem Hinderniss oder ein Auslassen führt zur Disqualifikation. Sieger ist derjenige, der der gegebenen Richtzeit am nächsten kommt, mithin entscheidet nicht die Schnelligkeit. Das ganze wird für Einzelreiter und Paarreiter durchgeführt.
Auch für Kassels-Bauern wurde eigens ein Hinderniss aufgebaut, das Clubheim. An dieser schwer zu nehmende
Hürde bleiben die meisten von uns des öfteren mal hängen, im Widerspruch dazu sind Verweigerungen
eher die Ausnahme.
Am Samstag herrscht noch einmal die Ruhe vor dem Sturm. Dummerweise fällt alle Augenblick jedem etwas ein, das
noch getan werden muss. Ergo reicht der Samstag natürlich nicht für die letzten Vorbereitungen, daher
werden die allerletzten Dinge schnell am Sonntagmorgen erledigt.
Nach ca. 1000 Quadratmetern Papier kommt dann endlich auch unsere "excelente" EDV-Abteilung richtig zum
Einsatz. Besser ausgestattet kann man die Aufgabe Zeitnahme beim besten Willen nicht angehen. Notebook, Funkgerät
und ein als historisch anzusehender Verstärker gehören zur Ausstattung des Zahlenkünstlers. Ich bin
mal gespannt, was der im nächsten Jahr als Zubehör verlangt, womöglich einen Hubschrauber?
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Bei bestem Reitwetter, das ist ein Wetter über das die Sonnenanbeter kalt lächeln, lockte wie üblich
der zu durchreitende Teich die Zuschauer an.
Trotz allen Spaßes ist die Veranstaltung ein Wettkampf. Daher gibt es auch Sieger, die es zu ehren gilt.
Die Siegerehrung wurde von Dr. Michael Weiler und Werner Johlitz durchgeführt.
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Warum sich die Sieger in diesem Jahr vehement weigerten das übliche Siegerbad zu nehmen ist zumindest verständlich. Unverständlich ist allerdings das zweite unfreiwillige Bad des Gewinners des Einzelrittes. Soviel trockene Klamotten erfordern einen großen Kofferraum. |
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Am Ende der Veranstaltung bleibt festzuhalten: der Vogelsberg-Meute Cup des Jahres 2004 war rundum gelungen. Der
Dank von Kassels-Bauern gilt den Veranstaltern für die hervorragende Organisation und Zusammenarbeit bei den
Vorbereitungen und dem Wettkampf selbst.
Als Anerkennung wurde Dr. Michael Weiler mit der Übergabe eines unserer T-Shirts in den Kreis von Kassels-Bauern
aufgenommen.
An dieser Stelle noch einmal recht herzliche Grüße an die Vogelsberg-Meute
und auch nach Dominica in die Karibik.